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Base64 und URL-Kodierung erklärt

8 November 2026 1 Min. Lesezeit
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Merkwürdige Buchstaben- und %-Folgen in E-Mail-Quelltexten, API-Antworten oder der Adresszeile sind meist Base64 oder URL-Kodierung. Beide dienen dem sicheren Transport, nicht dem Verbergen.

Was ist Base64?

Base64 wandelt Binärdaten (Bilder, Dateien, Schlüssel) in Text aus Buchstaben, Ziffern, + und / um. So kommen Daten unversehrt durch reine Textkanäle wie E-Mail oder JSON – auf Kosten von rund einem Drittel mehr Größe.

Base64 ist keine Verschlüsselung

Jeder kann Base64 in einem Schritt umkehren. Passwörter, API-Schlüssel oder personenbezogene Daten „sicher in Base64“ zu speichern, ist ein schwerer Fehler.

Base64URL

+ und / haben in Adressen besondere Bedeutung. Base64URL nutzt stattdessen - und _ und lässt abschließende = weg. Tokens wie JWTs nutzen diese Form.

URL-Kodierung

Leerzeichen, &, ? und Umlaute dürfen nicht roh in Adressen stehen; sie werden zu Folgen wie %20 und %26. Einen Suchbegriff als Parameter vollständig kodieren. Doppelte Kodierung (etwa %2520) ist ein häufiger Fehler, der beim Dekodieren auffällt.

Der Base64- und URL-Kodierer nutzt UTF-8, damit Umlaute erhalten bleiben.

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